Übungsleiter/ Trainer für einstündige Gymnastik dringend gesucht

Wir sind eine Senioren-Männergruppe im Turnverein Neunkirchen 1908 e.V, die sich 1972 gegründet hat und seit dieser Zeit einmal pro Woche zu einem Sportabend trifft.

Dienstagabend: 20:00 – 21:00 Uhr Gymnastik

anschließend 21:00 – 22:00 Ballspiele (Basketball, Hallenhockey, Volleyball)

Wegen der Corona-Beschränkungen müssen die Ballspiele leider
noch ausfallen.

Trainingsort: Neunkirchen, Sporthalle der Gesamtschule an der Rathausstraße

Vorhandene moderne Gymnastikgeräte (teilweise erst vor kurzer Zeit beschafft):
• Pilates Roller Premium 90 cm lang
• Togu Brasil Handtrainer
• Kurzhanteln, verschiedene Größen
• Thera-Band Stabilitätstrainer (Balancekissen)
• Thera-Bänder, verschiedene Stärken
• Rubber Bänder
• Turnier Trainingsringe
• Stachelbälle und Tennisbälle
• Holzstäbe

Für Fragen oder weitere Informationen bitte die Nummer: 02247 300127 nutzen oder per E-Mail an: vereinsbuero@tvneunkirchen.de.

Übungsleiter/Trainer für Gymnastik dringend gesucht

Wir sind eine Senioren-Frauengruppe im Turnverein Neunkirchen 1908 e.V, die sich einmal pro Woche zu einem Sportabend trifft.

Montagabend: 20:00 – 21:30 Uhr Gymnastik

Trainingsort: Neunkirchen, Sporthalle der Gesamtschule an der Rathausstraße

Vorhandene moderne Gymnastikgeräte (teilweise erst vor kurzer Zeit beschafft):
• Pilates Roller Premium 90 cm lang
• Togu Brasil Handtrainer
• Kurzhanteln, verschiedene Größen
• Thera-Band Stabilitätstrainer (Balancekissen)
• Thera-Bänder, verschiedene Stärken
• Rubber Bänder
• Turnier Trainingsringe
• Stachelbälle und Tennisbälle
• Holzstäbe

Für Fragen oder weitere Informationen bitten wir Sie, Sylvia Müller unter der Nummer 0160-97257132 zu kontaktieren oder per E-Mail an: vereinsbuero@tvneunkirchen.de.

Ausflug des DOC (Dehnstags-Ovents-Club)

Ferienzeit gleich Zeit für die Grundreinigung in der Turnhalle der Gesamtschule Neunkirchen, d.h. es ist kein Hallensport möglich. Als Ersatz für unsere Turnerstunde wurde eine Brauhaustour nach Köln angesetzt.

Am letzten Dienstag machten sich 8 Sportkameraden mit Bus, Bahn und Straßenbahn auf den Weg. Als echter Neppeser Jung übernahm Josef Lukas die Brauhausführung. Unser erstes Ziel: „Em Goldene Kappes“ an der Neußer Straße in Köln-Nippes.

Der Name erinnert an die Kappes-(Kohl-)Felder, die früher diese Gegend prägten. Der goldene Kappes hängt zusammen mit dem sechszackigen Stern, dem traditionellen Symbol für die Brauerzunft, über dem Eingang. Eröffnet wurde die Gaststätte im Jahre 1913. Zur Eröffnung hatte der Wirt in einer Anzeige „um gütigen Zuspruch“ für seine Gaststätte gebeten und erhält sie noch heute. Seit 2009 wird hier Früh-Kölsch ausgeschenkt.

Weiter ging es zum Eigelstein durch die Eigelsteintorburg. Sie ist eines der vier noch erhaltenen von einst 12 mittelalterlichen Kölner Stadttoren. Ziel war das Brauhaus „Em Kölsche Boor“. Diese ehemalige Brauerei eröffnete 1760 und firmierte im Laufe der Zeit unter den Namen „Zum Elephanten“, „Zur Stadt Aachen“ und „Im Stavenhof“. Erst 1907 erhielt sie ihren heutigen Namen. Eigenes Bier wird seit 1907 nicht mehr gebraut, es wird vielmehr Gaffel-Kölsch ausgeschenkt, das bis 2009 in der nahe gelegenen Gaffel-Brauerei gebraut wurde.

Nach zwei drei Kölsch und einem deftigen kölschen Essen betraten wir nur 100 Meter weiter das „Weinhaus Vogel“, das seit 1898 Menschen aus dem Veedel sowie Durchreisende zum Verweilen einlädt. Es war proppenvoll, so dass wir nur ein Glas hauseigenes „Hopfenblut“ im Stehen zu uns nehmen konnten.

Es sollte eigentlich die letzte Gaststätte folgen, nämlich die „Schreckenskammer“ an der Sankt Ursulakirche. Hier das Gleiche wie im Weinhaus Vogel. Unsere Gruppe fand keinen Platz, weder an den Tischen noch an der Theke. So konnten wir an einem Dienstagabend noch nicht mal ein spezielles „Schreckenskammer-Kölsch“ probieren. Der Name des Brauhauses erklärt sich u.a. dadurch, dass Verurteilte auf dem Weg zur Richtstätte „Weckschnapp“ hierhin zur Henkersmahlzeit geführt wurden.

Fast hätte uns das gleiche Schicksal, wie in der Schreckenskammer, auch im „Gaffel am Dom“ ereilt. Alle Tische waren besetzt! Jedoch durch das freundliche Zusammenrücken einiger Gäste fanden wir schließlich Sitzplätze und konnten einen letzten Absacker genießen.

Danach fuhren wir mit dem ÖPNV wieder gut gelaunt zurück nach Neunkirchen.

Allen hat dieser Ersatz für die ausgefallene Sportstunde gefallen und es wurde schnell klar: Es gibt für uns noch manches Brauhaus in Köln zu entdecken. Und die nächste Grundreinigung kommt bestimmt.

Josef Lukas
für die DOC-Turnergruppe im Turnverein 1908 Neunkirchen e.V.

37. DOC-Wochenende

Wie bereits seit 36 Jahren, so stand am 1. Septemberwochenende (6. bis 8.) für 16 Männer die diesjährige Radtour des DOC (Dienstags Ovends Club) im TV 1908 Neunkirchen an. Start war um 9.30 Uhr am Hotel Forellenhof in Bad Sassensorf, das für zwei Nächte unser Quartier war.

Erstes Ziel Soest, wo zunächst eine kurzweilige und informative Stadtführung stattfand. Im Anschluss wurde in der historischen Gaststätte „Im Osterkamp“ zu Mittag gegessen. Gut gestärkt ging es danach auf die 55 km lange Soester Schlüsselroute. Erste Rast war am Grillplatz in Krewinkel, wo wir bereits von unserem Sportkameraden Eddy mit seiner mobilen Getränkebar erwartet wurden.

Nicht zu vergessen auch die Snacks, die bereit standen. Nächste Station war Haus Assen. Dieses Wasserschloss ist heute eine Bildungsstätte und kann leider nicht besichtigt werden. Weiter führte die Route zum Café Gut Humbrechting, wo es fantastische Kuchen gab.

Zurück am Forellenhof, wurden die Fahrräder in der großen Scheune abgestellt, in der es auch einige Oldtimer zu bewundern gab. Im Ort war Oldtimertreffen.

Nach dem Duschen und Umziehen waren wir in der historischen Gaststätte „Im alten Weinkeller“ angemeldet. Den Abschluss des Tages bildete für einige in einer Kneipe die Übertragung eines Fußballspiels der deutschen Nationalmannschaft bei dem ein oder anderen Bierchen.

War der erste Tag vom Fahrprofil her eben, sah es am zweiten schon anders aus. Hoch zum Möhnesee waren doch etliche Höhenmeter zu überwinden. Für die meisten mit dem E-Bike ein marginales Problem, jedoch zwei unserer ältesten Teilnehmer mussten die Strapazen mit reiner Muskelkraft bewältigen, was aber letztlich problemlos klappte. In Körbecke erwartete uns Eddy wieder mit seiner mobilen Getränkebar. Nachdem der Getränkespeicher wieder aufgefüllt war, fuhren wir zur Staumauer, die man nur per pedes überqueren kann. Während des 2. Weltkrieges hatten die Alliierten versucht, diese Staumauer zu sprengen, was aber glücklicherweise nicht gelungen ist. Der Weg entlang des Möhnesees war geprägt durch ein leichtes Aufundab.

Zum Mittagessen überquerten wir den See über die Fußgänger- und Radfahrerbücke Körbecke zum Restaurant Rocco. Zurück fuhren wir wieder auf die andere Seite und nach der Kanzelbrücke am Seeende folgten wir der Pengel-Anton-Route, einer ehemaligen Eisenbahntrasse, auf der es die ersten Kilometer stetig moderat bergauf ging. Unterwegs ergaben sich herrliche Ausblicke in die Umgebung und den See. Allerdings waren auch plötzlich dichte Regenschleier über dem See zu sehen, so dass wir vorsichtshalber die Regenjacken überzogen. Jedoch wider Erwarten blieb es trocken und wir erreichten bei km 45 wieder unseren Eddy. Ein Bier, ein Schnäpschen oder ein Glas Wein und schon gings weiter. Nach 60 km waren wir wieder am Quartier. Bis zum Abendessen, das wir im Restaurant Zur Rosenau einnahmen, blieb reichlich Zeit zur Regeneration. Einige nutzen sogar die hauseigene Sauna und das kleine Hallenbad.

Sonntag dann schon wieder der letzte Tag. Nach dem Frühstück saßen wir wieder im Sattel für die Soester Bäderroute. Die Gegend um Soest ist geprägt durch zahlreiche Bäderorte: Neben Bad Sassendorf u.a. Bad Waldliesborn und Bad Westerkotten. Erste Pause war am Schloss Erwitte, das zurzeit zu einem Schlosshotel umgebaut wird. Im Landgasthaus Söbke wurden wir zum Mittagessen erwartet. Im Anschluss erreichten wir nach 60 km gegen 14,30 Uhr den Forellenhof.

Eine dreitägige Fahrradtour auf guten Wegen, ohne Unfälle, ohne Plattfüße oder sonstige Defekte fand ihr Ende. Das Wetter hatte ohne Regen hervorragend mitgespielt. Das sollte sich aber auf der Heimfahrt ändern. In der Höhe von Dortmund öffnete der Himmel seine Schleusen und es goss wie aus Kübeln. Das störte uns allerdings nicht mehr, denn wir saßen ja trocken in unseren Pkws.

Jetzt freuen sich alle Teilnehmer und die, die kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen waren, auf die 38. DOC-Tour. Mal sehen, wo es hingeht.

Bis zum nächsten Jahr 3x Kette rechts.

Ehrung von Hanno Fielenbach für 70 Jahre Mitgliedschaft

Am 16. Oktober 2018 überreichte der Vorsitzende des Turnvereins, Olaf Knuth, im Rahmen einer Feier in der Traditionsgaststätte Ännchen die Ehrenurkunde für 70 Jahre Mitgliedschaft an Hanno Fielenbach. In seiner Ansprache würdigte er die Leistungen von Hanno, der am 01. Oktober 1948 der Turnabteilung des Vereins beigetreten und damit das älteste Mitglied ist. Das Turnen fand damals noch in einem Tanzsaal statt, erst ab 1960 in einer Turnhalle. Trotzdem waren die Leistungen der Turner hervorragend und Nachwuchsturner wie Hanno prägten immer mehr die erste Turnriege. Er nahm mit großem Erfolg an vielen Wettkämpfen, deutschen Turnfesten und auch Schauturnen teil. Legendär war sein Handstand auf dem Barren bei der 60 Jahr Feier des Turnvereins vor den Festplakaten.

Hanno 1953
Hanno 1953…

Inzwischen ist Hanno bei den Senioren des Turnvereins in dem Dehnstags-Ovends-Club (DOC) aktiv.

Der Abteilungsleiter Breitensport, Reinhard Clevorn, ließ in seiner Ansprache noch einmal einige Stationen aus diesen 70 Jahren im Verein Revue passieren.

Er verwies auf die zwei wesentlichen Abschnitte von Hannos Mitgliedschaft im Turnverein, das Turnen zu Beginn und später die Aktivitäten in der DOC-Gruppe.

Während der erste Abschnitt von Leistungen am Reck, Barren, Boden usw. geprägt war, waren es im zweiten zunächst Bergsteigen und später Fahrradtouren sowie jeden Dienstagabend Gymnastik und Ballspiele in der Turnhalle. Der Handstand von Hanno klappt zwar heute nicht mehr und auch nicht jede seiner Angaben beim Volleyball am Dienstagabend führt zu einem Punktgewinn, aber im Tor beim Hallenhockey ist er häufig nicht zu überwinden. Wichtig ist die aktive sportliche Betätigung im Kreis von gleichgesinnten Sportfreunden. Hanno ist der Beweis dafür, dass man durch regelmäßigen Sport über 70 Jahre geistig und körperlich fit bleiben kann.

Hanno 2018
…und 2018

Als Geschenk überreichte die DOC-Gruppe Hanno ein selbst gestaltetes Fotobuch, in dem Bilder aus seiner 70-jährigen Mitgliedschaft zusammengestellt sind.

Anschließend wurde bei leckerem Flammkuchen in gemütlicher DOC-Runde noch lange über interessante Episoden beim Bergsteigen (Gletschertouren) und lustige Ereignisse bei den vielen gemeinsamen Fahrradtouren gesprochen.

Bis zum nächsten Dienstagabend nach dem Motto: Fit für das Alter. Fit im Alter.

Reinhard Clevorn