Übernachtung der Crazy Jumpers

Da nach dem letzten Turnier schon etwas Zeit vergangen war, musste etwas neues für die Gruppe der Crazy Jumpers her. Da hatten die Trainer die Idee, eine Übernachtung in der Sporthalle mit Trampolinspringen und einer Schnitzel-Jagd durch Neunkirchen zu machen und im Anschluss daran noch ein Paar Filme zu schauen. Gesagt, geplant. Ein Schreiben an die Eltern und noch eine Einladung an unseren befreundeten Verein aus Siegburg und es konnte losgehen.

Sehr schnell war der Samstag da. Als alle da waren, hatten wir 20 Kinder aus Neunkirchen und 7 aus Siegburg. Nach einem kurzen Kennenlernen wurden zwei Gruppen gebildet. Eine Gruppe blieb in der Halle zum Trampolinspringen und die andere lief die Schnitzeljagd ab. Nach ca. 1 Stunde wurde getauscht. Nach dem Abendessen wurde gespielt, erst ohne  und dann mit den Betreuern. Um ca. 21:00 Uhr war es Zeit sich zu entspannen, mit ein paar Disney-Filmen. Diese liefen die ganze Nacht. Morgens gab es dann ein gemeinsames Frühstück für alle. Gegen 10.00 holten die Eltern ihre Kinder wieder bei uns ab. Wir waren alle sehr zufrieden mit diesem Wochenende.

Noch ein große Dankeschön an Annika und Esther für die sehr gute Planung des Wochenendes.

Wir suchen immer noch Jungen die Lust haben, sich im sportlichen Wettkampf mit anderen Paaren zu messen, im Breitensport sowie im Turniersport.

Mit sportlichen Grüßen,
euer Otto Dutz vom TVN

Ausflug des DOC (Dehnstags-Ovents-Club)

Ferienzeit gleich Zeit für die Grundreinigung in der Turnhalle der Gesamtschule Neunkirchen, d.h. es ist kein Hallensport möglich. Als Ersatz für unsere Turnerstunde wurde eine Brauhaustour nach Köln angesetzt.

Am letzten Dienstag machten sich 8 Sportkameraden mit Bus, Bahn und Straßenbahn auf den Weg. Als echter Neppeser Jung übernahm Josef Lukas die Brauhausführung. Unser erstes Ziel: „Em Goldene Kappes“ an der Neußer Straße in Köln-Nippes.

Der Name erinnert an die Kappes-(Kohl-)Felder, die früher diese Gegend prägten. Der goldene Kappes hängt zusammen mit dem sechszackigen Stern, dem traditionellen Symbol für die Brauerzunft, über dem Eingang. Eröffnet wurde die Gaststätte im Jahre 1913. Zur Eröffnung hatte der Wirt in einer Anzeige „um gütigen Zuspruch“ für seine Gaststätte gebeten und erhält sie noch heute. Seit 2009 wird hier Früh-Kölsch ausgeschenkt.

Weiter ging es zum Eigelstein durch die Eigelsteintorburg. Sie ist eines der vier noch erhaltenen von einst 12 mittelalterlichen Kölner Stadttoren. Ziel war das Brauhaus „Em Kölsche Boor“. Diese ehemalige Brauerei eröffnete 1760 und firmierte im Laufe der Zeit unter den Namen „Zum Elephanten“, „Zur Stadt Aachen“ und „Im Stavenhof“. Erst 1907 erhielt sie ihren heutigen Namen. Eigenes Bier wird seit 1907 nicht mehr gebraut, es wird vielmehr Gaffel-Kölsch ausgeschenkt, das bis 2009 in der nahe gelegenen Gaffel-Brauerei gebraut wurde.

Nach zwei drei Kölsch und einem deftigen kölschen Essen betraten wir nur 100 Meter weiter das „Weinhaus Vogel“, das seit 1898 Menschen aus dem Veedel sowie Durchreisende zum Verweilen einlädt. Es war proppenvoll, so dass wir nur ein Glas hauseigenes „Hopfenblut“ im Stehen zu uns nehmen konnten.

Es sollte eigentlich die letzte Gaststätte folgen, nämlich die „Schreckenskammer“ an der Sankt Ursulakirche. Hier das Gleiche wie im Weinhaus Vogel. Unsere Gruppe fand keinen Platz, weder an den Tischen noch an der Theke. So konnten wir an einem Dienstagabend noch nicht mal ein spezielles „Schreckenskammer-Kölsch“ probieren. Der Name des Brauhauses erklärt sich u.a. dadurch, dass Verurteilte auf dem Weg zur Richtstätte „Weckschnapp“ hierhin zur Henkersmahlzeit geführt wurden.

Fast hätte uns das gleiche Schicksal, wie in der Schreckenskammer, auch im „Gaffel am Dom“ ereilt. Alle Tische waren besetzt! Jedoch durch das freundliche Zusammenrücken einiger Gäste fanden wir schließlich Sitzplätze und konnten einen letzten Absacker genießen.

Danach fuhren wir mit dem ÖPNV wieder gut gelaunt zurück nach Neunkirchen.

Allen hat dieser Ersatz für die ausgefallene Sportstunde gefallen und es wurde schnell klar: Es gibt für uns noch manches Brauhaus in Köln zu entdecken. Und die nächste Grundreinigung kommt bestimmt.

Josef Lukas
für die DOC-Turnergruppe im Turnverein 1908 Neunkirchen e.V.

37. DOC-Wochenende

Wie bereits seit 36 Jahren, so stand am 1. Septemberwochenende (6. bis 8.) für 16 Männer die diesjährige Radtour des DOC (Dienstags Ovends Club) im TV 1908 Neunkirchen an. Start war um 9.30 Uhr am Hotel Forellenhof in Bad Sassensorf, das für zwei Nächte unser Quartier war.

Erstes Ziel Soest, wo zunächst eine kurzweilige und informative Stadtführung stattfand. Im Anschluss wurde in der historischen Gaststätte „Im Osterkamp“ zu Mittag gegessen. Gut gestärkt ging es danach auf die 55 km lange Soester Schlüsselroute. Erste Rast war am Grillplatz in Krewinkel, wo wir bereits von unserem Sportkameraden Eddy mit seiner mobilen Getränkebar erwartet wurden.

Nicht zu vergessen auch die Snacks, die bereit standen. Nächste Station war Haus Assen. Dieses Wasserschloss ist heute eine Bildungsstätte und kann leider nicht besichtigt werden. Weiter führte die Route zum Café Gut Humbrechting, wo es fantastische Kuchen gab.

Zurück am Forellenhof, wurden die Fahrräder in der großen Scheune abgestellt, in der es auch einige Oldtimer zu bewundern gab. Im Ort war Oldtimertreffen.

Nach dem Duschen und Umziehen waren wir in der historischen Gaststätte „Im alten Weinkeller“ angemeldet. Den Abschluss des Tages bildete für einige in einer Kneipe die Übertragung eines Fußballspiels der deutschen Nationalmannschaft bei dem ein oder anderen Bierchen.

War der erste Tag vom Fahrprofil her eben, sah es am zweiten schon anders aus. Hoch zum Möhnesee waren doch etliche Höhenmeter zu überwinden. Für die meisten mit dem E-Bike ein marginales Problem, jedoch zwei unserer ältesten Teilnehmer mussten die Strapazen mit reiner Muskelkraft bewältigen, was aber letztlich problemlos klappte. In Körbecke erwartete uns Eddy wieder mit seiner mobilen Getränkebar. Nachdem der Getränkespeicher wieder aufgefüllt war, fuhren wir zur Staumauer, die man nur per pedes überqueren kann. Während des 2. Weltkrieges hatten die Alliierten versucht, diese Staumauer zu sprengen, was aber glücklicherweise nicht gelungen ist. Der Weg entlang des Möhnesees war geprägt durch ein leichtes Aufundab.

Zum Mittagessen überquerten wir den See über die Fußgänger- und Radfahrerbücke Körbecke zum Restaurant Rocco. Zurück fuhren wir wieder auf die andere Seite und nach der Kanzelbrücke am Seeende folgten wir der Pengel-Anton-Route, einer ehemaligen Eisenbahntrasse, auf der es die ersten Kilometer stetig moderat bergauf ging. Unterwegs ergaben sich herrliche Ausblicke in die Umgebung und den See. Allerdings waren auch plötzlich dichte Regenschleier über dem See zu sehen, so dass wir vorsichtshalber die Regenjacken überzogen. Jedoch wider Erwarten blieb es trocken und wir erreichten bei km 45 wieder unseren Eddy. Ein Bier, ein Schnäpschen oder ein Glas Wein und schon gings weiter. Nach 60 km waren wir wieder am Quartier. Bis zum Abendessen, das wir im Restaurant Zur Rosenau einnahmen, blieb reichlich Zeit zur Regeneration. Einige nutzen sogar die hauseigene Sauna und das kleine Hallenbad.

Sonntag dann schon wieder der letzte Tag. Nach dem Frühstück saßen wir wieder im Sattel für die Soester Bäderroute. Die Gegend um Soest ist geprägt durch zahlreiche Bäderorte: Neben Bad Sassendorf u.a. Bad Waldliesborn und Bad Westerkotten. Erste Pause war am Schloss Erwitte, das zurzeit zu einem Schlosshotel umgebaut wird. Im Landgasthaus Söbke wurden wir zum Mittagessen erwartet. Im Anschluss erreichten wir nach 60 km gegen 14,30 Uhr den Forellenhof.

Eine dreitägige Fahrradtour auf guten Wegen, ohne Unfälle, ohne Plattfüße oder sonstige Defekte fand ihr Ende. Das Wetter hatte ohne Regen hervorragend mitgespielt. Das sollte sich aber auf der Heimfahrt ändern. In der Höhe von Dortmund öffnete der Himmel seine Schleusen und es goss wie aus Kübeln. Das störte uns allerdings nicht mehr, denn wir saßen ja trocken in unseren Pkws.

Jetzt freuen sich alle Teilnehmer und die, die kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen waren, auf die 38. DOC-Tour. Mal sehen, wo es hingeht.

Bis zum nächsten Jahr 3x Kette rechts.

Birker Pokalturnen

Nach einigen Wochen Vorbereitung war es nun an der Zeit eine Überprüfung der Trainingsarbeit zu machen.

Dazu bot sich das traditionelle Pokalturnen beim TuS 1910 Birk an.

Nach dem Wegzug von drei guten Turnern und der schweren Verletzung von Philip Wotzke (beim Probetraining im Leistungszentrum Spich) waren wir immerhin noch in der Lage 10 Turner nach Birk zu melden.

Allerdings waren vier davon junge Turner, die ihren ersten Turnwettkampf absolvierten.

Entsprechend war die Nervösität zu Beginn des Wettkampfes deutlich spürbar.

Als dann der gut organisierte Wettkampf lief, und auch die Turnübungen unserer Turner einigermaßen gut klappten,waren auch die Eltern auf der schönen Tribüne recht zufrieden.

So sahen wir der Siegerehrung nach 3 Stunden Wettkampf  in Ruhe entgegen.

Jahrgang 2011 und jünger (14 Teilnehmer):

9. Platz: Noah Kasprzyk
10. Platz: Moritz Lehmann
11. Platz: Silas Strauch

Alle drei turnten ihren 1.Wettkampf!

Jahrgang 2010 (9 Teilnehmer):

6. Platz: Emil Röben

Jahrgang 2009 (11 Teilnehmer):

5. Platz: Alexander Teschner

Seinen 1. Turnwettkampf beendete Elias-Leon Kasprzyk (Jahrgang 2008) mit 50,60 Punkten über der „Traumgrenze“ von 50!

Im Jahrgang 2007 verbesserte sich Juri Teschner immerhin auf 54,45 Punkte.

Die beste Platzierung unserer Turner schaffte Muriz Lienesch: gegen die starke Konkurrenz aus Spich und Bonn erreichte er mit der guten Punktzahl von 56,35 einen Treppchenplatz: Dritter! Hier musste wegen Krankheit Fabio Krause (ebenfalls Jahrgang 2006) aufgeben.

Nach guter persönlicher Leistung (56,25 Pkt.) wurde Jan Schulz (Jahrgang 2005) Vierter.

Was bleibt uns nach diesem schönen Turnwettkampf:

Weiterhin gutes Training in den nächsten Wochen, auch in den Herbstferien!

Da der nächste Turnwettkampf (Mannschaftsmeisterschaft des Turnverbandes) am Samstag, dem 02.11. (Beginn 13:00 Uhr) bei uns hier in Neunkirchen stattfindet, wollen wir gut vorbereitet sein.

Schönes Wochenende und für die Turner gutes Training wünschen die Übungsleiter

Paul, Alexander und Ludwig.

Europapokal Baseball

Nightmares go international! Ab Montag startet die Damenmannschaft in den Europapokal der Pokalsieger in der tschechischen Hauptstadt Prag. Nach dem Vorbereitungsspiel gegen Neuseeland heißt es nun „Abfahrt“! Am Montag geht es um 9:30 Uhr los mit einem Spiel gegen das spanische Team „Rivas“. Wir freuen uns auf spannende Begegnungen!

Weitere News wie diese findet ihr auch auf unserer Instagram-Seite unter instagram.com/neunkirchennightmares