Turner und Turnerinnen zufrieden

Durchweg zufriedene Gesichter gab es am vergangenen Wochenende in der Sporthalle der Grundschule in Neunkirchen.

Zufrieden waren alle Aktiven mit der vorhandenen Geräteausstattung, zufrieden waren auch die vielen Zuschauer mit dem vielseitigen Angebot in der Cafeteria. Zufrieden waren auch wir von der Turnabteilung, dass alle Wettkämpfe ohne jede Verletzung bei den Turnern und Turnerinnen vonstatten gingen. Zufrieden waren alle Beteiligte mit der schnellen Durchführung der Turnwettkämpfe, welche alle vor dem Zeitplan beendet waren. So konnten die Pokale, Urkunden und Medaillen bei den Siegerehrungen pünktlich überreicht werden.

Was mal wieder nicht klappte, und das nun schon seit über 30 (!) Jahren, war eine vernünftige Information der Zuschauer auf der Empore über die Lautsprecheranlage der Sporthalle.

Nach einer letzten Probe am Tag zuvor mit der Hallenanlage, entschieden wir uns für ein mobiles Leihgerät, welches sich zwar für die Info der Teinehmer in der Halle bestens eignete, aber jede Info für die Zuschauer kam auf der Empore nicht richtig an.

Wann, liebe Gemeindeväter, wird dieser unmögliche Zustand in der ansonsten sehr schönen Sporthalle ein Ende finden?

Wie war die sportliche „Ausbeute“ für die Aktiven des TV Neunkirchen?

Bei den Turnerinnen im Grand-Prix Finalwettkampf in allen Leistungsklassen grandios: jede Menge Treppchenplätze erzielten unsere Mädels!

Sie alle aufzuzählen würde diesen Bericht sprengen. Bleibt festzuhalten: die gute Trainerarbeit zahlt sich aus. Unsere Turnerinnen können im Turnverband Rhein-Sieg, Bonn weiterhin ein Wörtchen mitreden.

Anders sieht es da bei den Turnern aus: nach dem Wegzug von drei veranlagten und guten Turnern, der Verletzung von zwei weiteren Turnern, sowie dem frühzeitigen Karriereende eines Turners, sieht es im Moment nicht gut aus um den Fortbestand der Turnjungen.

Dazu kommt der „Turnboom“ den momentan die Bonner Turner erleben, sodass unsere Jungen keine Chance in den Wettkämpfen haben.

Was solls: wir machen weiter und tun unser Bestes für die Jugend!

Ludwig Schmitt
Abteilungsleiter Turnen

Meisterschaft der Turner und Grand Prix

Nachdem Ende September die Turner bei den Einzelwettkämpfen in Birk einen ersten Test in diesem Halbjahr geturnt haben, erfolgen nun die Mannschaftsmeisterschaften in eigener Halle. Gegen die favorisierten Turner aus Bonn und Spich wird es natürlich sehr schwer, einen vorderen Rang zu schaffen. In Birk war die beste Platzierung Rang drei, die von Muriz Lienesch im Jahrgang 2007 errungen wurde.

Jetzt stellen wir aber eine Mannschaft in der Altersklasse 2008 und jünger. Dabei kommen Elias und Noah Kasprzyk, Moritz Lehmann und Alexander Teschner zum Einsatz.

Der Turnwettkampf beginnt am Samstag, 02. November um 13:00 Uhr mit dem Einturnen an den vier Geräten Boden, Sprung, Barren und Reck. Die älteren Mannschaften aus Bonn und Spich müssen dann neben diesen vier Geräten noch Ringe und Seitpferd turnen.

Wer also sich für den Turnsport interessiert, ist herzlich in die Sporthalle der Gesamtschule in Neunkirchen eingeladen. Am Sonntag (ab 09:00 Uhr) findet dann das Finale des diesjährigen Grand Prix der Turnerinnen in zwei Durchgängen an gleicher Stelle statt. Nachdem die Turnerinnen im Frühjahr hier in Neunkirchen und im Sommer in Spich zwei Wettkämpfe geturnt haben, geht es nun beim dritten Zusammentreffen um den Gesamtsieg im Mehrkampf, sowie um den Sieg an den einzelnen Geräten Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden.

Natürlich dürfen wir bei all diesen Wettkämpfen nicht die Super-Leistungen der Turnerinnen und Turner von den Turnweltmeisterschaften in Stuttgart (vor wenigen Wochen) erwarten. Hier geht es durchweg um den Spaß am Gerätturnen und die jeweilige persönliche Bestleistung für die jungen Aktiven.

Wir wünschen allen schöne, verletzungsfreie Turnwettkämpfe. Schönes Turnwochenende wünscht Ihnen

Ludwig Schmitt
Abteilungsleiter Turnen

Übernachtung der Crazy Jumpers

Da nach dem letzten Turnier schon etwas Zeit vergangen war, musste etwas neues für die Gruppe der Crazy Jumpers her. Da hatten die Trainer die Idee, eine Übernachtung in der Sporthalle mit Trampolinspringen und einer Schnitzel-Jagd durch Neunkirchen zu machen und im Anschluss daran noch ein Paar Filme zu schauen. Gesagt, geplant. Ein Schreiben an die Eltern und noch eine Einladung an unseren befreundeten Verein aus Siegburg und es konnte losgehen.

Sehr schnell war der Samstag da. Als alle da waren, hatten wir 20 Kinder aus Neunkirchen und 7 aus Siegburg. Nach einem kurzen Kennenlernen wurden zwei Gruppen gebildet. Eine Gruppe blieb in der Halle zum Trampolinspringen und die andere lief die Schnitzeljagd ab. Nach ca. 1 Stunde wurde getauscht. Nach dem Abendessen wurde gespielt, erst ohne  und dann mit den Betreuern. Um ca. 21:00 Uhr war es Zeit sich zu entspannen, mit ein paar Disney-Filmen. Diese liefen die ganze Nacht. Morgens gab es dann ein gemeinsames Frühstück für alle. Gegen 10.00 holten die Eltern ihre Kinder wieder bei uns ab. Wir waren alle sehr zufrieden mit diesem Wochenende.

Noch ein große Dankeschön an Annika und Esther für die sehr gute Planung des Wochenendes.

Wir suchen immer noch Jungen die Lust haben, sich im sportlichen Wettkampf mit anderen Paaren zu messen, im Breitensport sowie im Turniersport.

Mit sportlichen Grüßen,
euer Otto Dutz vom TVN

Ausflug des DOC (Dehnstags-Ovents-Club)

Ferienzeit gleich Zeit für die Grundreinigung in der Turnhalle der Gesamtschule Neunkirchen, d.h. es ist kein Hallensport möglich. Als Ersatz für unsere Turnerstunde wurde eine Brauhaustour nach Köln angesetzt.

Am letzten Dienstag machten sich 8 Sportkameraden mit Bus, Bahn und Straßenbahn auf den Weg. Als echter Neppeser Jung übernahm Josef Lukas die Brauhausführung. Unser erstes Ziel: „Em Goldene Kappes“ an der Neußer Straße in Köln-Nippes.

Der Name erinnert an die Kappes-(Kohl-)Felder, die früher diese Gegend prägten. Der goldene Kappes hängt zusammen mit dem sechszackigen Stern, dem traditionellen Symbol für die Brauerzunft, über dem Eingang. Eröffnet wurde die Gaststätte im Jahre 1913. Zur Eröffnung hatte der Wirt in einer Anzeige „um gütigen Zuspruch“ für seine Gaststätte gebeten und erhält sie noch heute. Seit 2009 wird hier Früh-Kölsch ausgeschenkt.

Weiter ging es zum Eigelstein durch die Eigelsteintorburg. Sie ist eines der vier noch erhaltenen von einst 12 mittelalterlichen Kölner Stadttoren. Ziel war das Brauhaus „Em Kölsche Boor“. Diese ehemalige Brauerei eröffnete 1760 und firmierte im Laufe der Zeit unter den Namen „Zum Elephanten“, „Zur Stadt Aachen“ und „Im Stavenhof“. Erst 1907 erhielt sie ihren heutigen Namen. Eigenes Bier wird seit 1907 nicht mehr gebraut, es wird vielmehr Gaffel-Kölsch ausgeschenkt, das bis 2009 in der nahe gelegenen Gaffel-Brauerei gebraut wurde.

Nach zwei drei Kölsch und einem deftigen kölschen Essen betraten wir nur 100 Meter weiter das „Weinhaus Vogel“, das seit 1898 Menschen aus dem Veedel sowie Durchreisende zum Verweilen einlädt. Es war proppenvoll, so dass wir nur ein Glas hauseigenes „Hopfenblut“ im Stehen zu uns nehmen konnten.

Es sollte eigentlich die letzte Gaststätte folgen, nämlich die „Schreckenskammer“ an der Sankt Ursulakirche. Hier das Gleiche wie im Weinhaus Vogel. Unsere Gruppe fand keinen Platz, weder an den Tischen noch an der Theke. So konnten wir an einem Dienstagabend noch nicht mal ein spezielles „Schreckenskammer-Kölsch“ probieren. Der Name des Brauhauses erklärt sich u.a. dadurch, dass Verurteilte auf dem Weg zur Richtstätte „Weckschnapp“ hierhin zur Henkersmahlzeit geführt wurden.

Fast hätte uns das gleiche Schicksal, wie in der Schreckenskammer, auch im „Gaffel am Dom“ ereilt. Alle Tische waren besetzt! Jedoch durch das freundliche Zusammenrücken einiger Gäste fanden wir schließlich Sitzplätze und konnten einen letzten Absacker genießen.

Danach fuhren wir mit dem ÖPNV wieder gut gelaunt zurück nach Neunkirchen.

Allen hat dieser Ersatz für die ausgefallene Sportstunde gefallen und es wurde schnell klar: Es gibt für uns noch manches Brauhaus in Köln zu entdecken. Und die nächste Grundreinigung kommt bestimmt.

Josef Lukas
für die DOC-Turnergruppe im Turnverein 1908 Neunkirchen e.V.

37. DOC-Wochenende

Wie bereits seit 36 Jahren, so stand am 1. Septemberwochenende (6. bis 8.) für 16 Männer die diesjährige Radtour des DOC (Dienstags Ovends Club) im TV 1908 Neunkirchen an. Start war um 9.30 Uhr am Hotel Forellenhof in Bad Sassensorf, das für zwei Nächte unser Quartier war.

Erstes Ziel Soest, wo zunächst eine kurzweilige und informative Stadtführung stattfand. Im Anschluss wurde in der historischen Gaststätte „Im Osterkamp“ zu Mittag gegessen. Gut gestärkt ging es danach auf die 55 km lange Soester Schlüsselroute. Erste Rast war am Grillplatz in Krewinkel, wo wir bereits von unserem Sportkameraden Eddy mit seiner mobilen Getränkebar erwartet wurden.

Nicht zu vergessen auch die Snacks, die bereit standen. Nächste Station war Haus Assen. Dieses Wasserschloss ist heute eine Bildungsstätte und kann leider nicht besichtigt werden. Weiter führte die Route zum Café Gut Humbrechting, wo es fantastische Kuchen gab.

Zurück am Forellenhof, wurden die Fahrräder in der großen Scheune abgestellt, in der es auch einige Oldtimer zu bewundern gab. Im Ort war Oldtimertreffen.

Nach dem Duschen und Umziehen waren wir in der historischen Gaststätte „Im alten Weinkeller“ angemeldet. Den Abschluss des Tages bildete für einige in einer Kneipe die Übertragung eines Fußballspiels der deutschen Nationalmannschaft bei dem ein oder anderen Bierchen.

War der erste Tag vom Fahrprofil her eben, sah es am zweiten schon anders aus. Hoch zum Möhnesee waren doch etliche Höhenmeter zu überwinden. Für die meisten mit dem E-Bike ein marginales Problem, jedoch zwei unserer ältesten Teilnehmer mussten die Strapazen mit reiner Muskelkraft bewältigen, was aber letztlich problemlos klappte. In Körbecke erwartete uns Eddy wieder mit seiner mobilen Getränkebar. Nachdem der Getränkespeicher wieder aufgefüllt war, fuhren wir zur Staumauer, die man nur per pedes überqueren kann. Während des 2. Weltkrieges hatten die Alliierten versucht, diese Staumauer zu sprengen, was aber glücklicherweise nicht gelungen ist. Der Weg entlang des Möhnesees war geprägt durch ein leichtes Aufundab.

Zum Mittagessen überquerten wir den See über die Fußgänger- und Radfahrerbücke Körbecke zum Restaurant Rocco. Zurück fuhren wir wieder auf die andere Seite und nach der Kanzelbrücke am Seeende folgten wir der Pengel-Anton-Route, einer ehemaligen Eisenbahntrasse, auf der es die ersten Kilometer stetig moderat bergauf ging. Unterwegs ergaben sich herrliche Ausblicke in die Umgebung und den See. Allerdings waren auch plötzlich dichte Regenschleier über dem See zu sehen, so dass wir vorsichtshalber die Regenjacken überzogen. Jedoch wider Erwarten blieb es trocken und wir erreichten bei km 45 wieder unseren Eddy. Ein Bier, ein Schnäpschen oder ein Glas Wein und schon gings weiter. Nach 60 km waren wir wieder am Quartier. Bis zum Abendessen, das wir im Restaurant Zur Rosenau einnahmen, blieb reichlich Zeit zur Regeneration. Einige nutzen sogar die hauseigene Sauna und das kleine Hallenbad.

Sonntag dann schon wieder der letzte Tag. Nach dem Frühstück saßen wir wieder im Sattel für die Soester Bäderroute. Die Gegend um Soest ist geprägt durch zahlreiche Bäderorte: Neben Bad Sassendorf u.a. Bad Waldliesborn und Bad Westerkotten. Erste Pause war am Schloss Erwitte, das zurzeit zu einem Schlosshotel umgebaut wird. Im Landgasthaus Söbke wurden wir zum Mittagessen erwartet. Im Anschluss erreichten wir nach 60 km gegen 14,30 Uhr den Forellenhof.

Eine dreitägige Fahrradtour auf guten Wegen, ohne Unfälle, ohne Plattfüße oder sonstige Defekte fand ihr Ende. Das Wetter hatte ohne Regen hervorragend mitgespielt. Das sollte sich aber auf der Heimfahrt ändern. In der Höhe von Dortmund öffnete der Himmel seine Schleusen und es goss wie aus Kübeln. Das störte uns allerdings nicht mehr, denn wir saßen ja trocken in unseren Pkws.

Jetzt freuen sich alle Teilnehmer und die, die kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen waren, auf die 38. DOC-Tour. Mal sehen, wo es hingeht.

Bis zum nächsten Jahr 3x Kette rechts.